Annette Wunsch und Felicitas Heyerick spielen
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  Nachwehen (Contractions) von Mike Bartlett Mi 24., Fr 26., Sa 27. Februar, 20 Uhr  
Foto: Momir Čavić

 

Theater

Die Gier in unserer heutigen Arbeits- und Finanzwelt nach stets grösseren Zahlen und besserem Ranking wird immer massloser. Dabei wird der Druck auf den einzelnen Arbeitnehmer – die «Human Resource», also den «menschlichen Rohstoff» – immer extremer.

Wer nicht mitzieht, wer nicht performt, dem geht es schnell an den Kragen! Denn in einer Zeit, in der man sich auch online ständig mit anderen vergleichen kann, muss man sich permanent beweisen, immer up to date bleiben und rund um die Uhr alles geben – sonst wird man zermalmt!

Längst schon hat sich Angst breit gemacht in den oberen Etagen der Grossunternehmen, wo Massenentlassungen an der Tagesordnung sind. Die Angst, vielleicht morgen schon ausrangiert zu werden. Wen wundert es, dass sich da die eine oder andere Moralgrenze verschiebt.

Wie weit geht man, um seinen Job zu behalten? «Viel zu weit!» heisst die verstörende Antwort im Zwei-Frauen-Stück «Nachwehen».

Ganz auf der Höhe der Zeit führt Mike Bartlett ein spannendes Duell einer Personalmanagerin und einer Arbeitnehmerin vor, das viele Fragen um Eigenverantwortung, Kariere und Freiheit aufwirft. Erschreckend und witzig gleichermassen – ein «1984» für unsere Zeit.

***

“NACHWEHEN" von Mike Bartlett

Spiel                      Felicitas Heyerick und Annette Wunsch 
Regie und Bühne   Marco Luca Castelli
Musik                     Hannes Barfuss
Kostüme                 Annina Schmid
Übersetzung           Lukas Langenegger

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main

 

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