Christoph Keller
Spielplan >>
Kauf/Reservation >>
 
  Drei Bücher in drei Jahren Mo 13. September, 20 Uhr  
Foto: Ayse Yavas

 

Eine Lesungsreier

Seit seiner Rückkehr aus New York sind im Limmat-Verlag drei neue vielbeachtete Bücher von Christoph Keller erschienen.

In «Der Boden unter den Füssen» steht der Einsturz einer Brücke, der Menschenleben kostet, im Zentrum. Frech spinnt der magische Roman daraus die Utopie: Natur und Mensch wiederzuvereinen und den Klimawandel zu stoppen.

«Jeder Krüppel ein Superheld» ist eine unorthodoxe und provokative literarische Befragung dessen, was es im 21. Jahrhundert bedeutet, ein Mensch mit körperlicher Behinderung zu sein.

«Solange die Löwen nicht schreiben lernen» vereinigt drei Poetikvorlesungen an der Universität St.Gallen vom Herbst 2020, in denen Christoph Keller sein eigenes umfangreiches, vielstimmiges Werk neu besichtigt. Dabei geht es um schelmisches Erzählen, um das Sprechen mit anderen Stimmen, darum, wer für einen spricht, wenn man es nicht selbst tut.

Schriftsteller sein heisst, mit anderen Stimmen zu reden. Zuerst aber heisst es zu lernen, mit der eigenen Stimme zu sprechen. Sonst geschieht, wovor das afrikanische Sprichwort warnt: Solange die Löwen nicht schreiben lernen, wird jede Geschichte die Jäger verherrlichen.

Wie eine vierte Vorlesung fügt sich stimmig die Dankesrede für den Alemannischen Literaturpreis an.

In Zusammenarbeit mit Rösslitor Orell Füssli









 

Kauf/Reservation >>
<<< >>>