Kellerbühne zu Gast im Kunstmuseum St.Gallen
 
  Überzeugungen sind wie Hüte! So 26. September, 11 Uhr  
Foto: Stefan Rohner

 

Lesung von Matthias Peter zu Halldór Laxness

Der isländische Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness (Reykjavik 1902–1998 Reykjavik) gehört zu den illustren Gästen, welche die Erker-Galeristen Franz Larese und Jürg Janett in den 1970er-Jahren wiederholt nach St.Gallen eingeladen haben.

Halldór Laxness hat die Entwicklung seines Landes im Laufe des Jahrhunderts aus dezidiert sozialistischer Sicht kommentiert, ohne auf eine anspruchsvolle künstlerische Form zu verzichten.

Besatzerkonjunktur, Wirtschaftsboom, Landflucht, kulturelle Überfremdung, Kalter Krieg und atomare Bedrohung sind einige der Themen, die er aufgegriffen hat. 1955 wurde ihm dafür der Literaturnobelpreis zugesprochen.
 
Der St.Galler Publizist und Schauspieler Matthias Peter, Leiter der Kellerbühne St.Gallen, führt in das vielgestaltige Werk
von Halldór Laxness ein, erinnert an dessen St.Galler Aufenthalte in den 1970er-Jahren und bringt Die Geschichte vom teuren
Brot (1972) aus der im Erker-Verlag erschienenen Kirchspielchronik zu Gehör.
 
Diese Erzählung hat Halldór Laxness für die Erker-Edition mit dem dänischen Künstler Asger Jorn (Vejrum 1914–1973 Aarhus)
als bibliophile Mappe gestaltet.
 
Die Blätter mit der eigenhändig auf Stein geschriebenen Erzählung, die mit fünf farbigen Originallithografien sowie farbigen Randzeichnungen von Asger Jorn versehen sind, sind bis 21. November 2021 im Rahmen der Ausstellung ERKER – Galerie – Edition – Verlag im Kunstmuseum zu sehen.

www.kunstmuseumsg.ch

Anmeldung: anmelden@kunstverein.sg / 071 242 06 75