Jane Mumford
Viel zu hell
Bild: ZVG
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Mi 2.4 20:00 Uhr
Hach, die Jugend! Wer wäre nicht gerne wieder 14 Jahre alt? Jane Mumford wär’s lieber nicht.

Sie war noch nie zu haben für romantische «coming-of-age»-Geschichten. Denn was bitte soll romantisch sein an Pickeln, Ahnungslosigkeit und Leistungsdruck?

Damals als Kleinkind war ihre Welt noch lustig und magisch, aber kaum verliess sie die Grundschule wurde klar: drüben im Erwachsenenland erwarten uns schreckliche Dinge wie Verantwortung, Vorurteile und nicht zu vergessen: die vefluchte Liebe!

Die Reise vom Kind zur «Erwachsenen» (was auch immer das heissen soll) nennen wir unsere Teenie-Jahre, und die stecken voller Gefahren. Wie nicht an die richtige Party eingeladen zu werden. Oder die neue Staffel dieser einen Serie nicht gesehen zu haben. Erstweltprobleme, von denen wir uns nie mehr ganz erholen.

Jane Mumford hat ihre Teenie-Jahre deshalb als Gothic-Rockerin verbracht, denn: gegen die Angst davor, nicht-dazu-zu-gehören hilft nur ein selber-gar-nicht-erst-dabei-sein-wollen. Einsamkeit als Selbstermächtigung!

Und vielleicht wachsen wir ja nie ganz aus unserem Teenie-Selbst heraus? Denn all die merkwürdigen Regeln dieser Gesellschaft die sie sich in ihren prägenden Jahren verinnerlicht hat, muss sie jetzt mit Mitte Dreissig mühsam wieder entlernen!

Denn sonst drohen für den Rest des Lebens spontane Anflüge von Selbstzweifel, Weltschmerz und «Overthinking» in den ganz, ganz dunklen Schatten der Nacht…
 
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