Simon Chen
Im Anfang war das Wort
Bild: Fabian Rölli
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Mi 21.5 20:00 Uhr
War «Mama» auch Ihr erstes Wort? Und was unterscheidet den Weltfrieden von einem Hundehaufen?

Im neuen Programm von Simon Chen gehts um Sprache. Wortwörtlich und buchstäblich.

Er beginnt ganz von vorne, schlüpft in die Rolle des Schöpfers, schaltet das Licht ein und zeigt uns, warum Adam & Eva die Geranie Geranie und nicht Gurke genannt haben. Aber dann tritt schon der Duden auf den Plan und fordert die Bibel zum Duell auf…

In seiner Sprechstunde untersucht der Wortkünstler die Sprache auf chronische Krankheiten und akute Defekte. Er beweist in einem spektakulären Live-Experiment die Zerstörungskraft eines ausgesprochenen Wortes.

Und als wäre das nicht schon genug, lädt er das Publikum ein, in seinen Kopf zu kriechen!

Aber keine Angst, er bietet keine linguistische Hirnwichserei, sondern fidele Feldforschung für alle, die schon mal ein Wort in den Mund genommen haben.

Nicht immer trifft die Sprache den Nagel auf den Kopf, aber als Werkzeug ist sie einfach der Hammer!

Aber Humor entsteht erst, wenn Sprache ernst genommen wird. Simon Chen feiert das Wort. Kleinkunst, gross geschrieben!

***

Seit seinem ersten Poetry Slam 2005 hat sich Simon Chen allmählich vom Schau- zum Wortspieler gewandelt. Seit langer Zeit ist er als selbständiger Spoken-Word-Autor unterwegs und freier Mitarbeiter von Radio SRF (Zytlupe). 2015 wagte er den Sprung in die Kleinkunstszene, er begeisterte mit seinem Debütprogramm «Meine Rede!». Mit dem zweiten Programm «TYPISCH!» etablierte sich der «Komet am Kabaretthimmel» (SRF) zum Fixstern und war 2020 für den Schweizer Kleinkunstpreis nominiert. 2021 folgte das dritte Solostück «Ausserordentliche Lage» welches Polit-Kabarett vom Feinsten versprach. Mit seinem neusten Solo-Programm beginnt Simon Chen ganz von vorn «Im Anfang war das Wort».

Mitarbeit: Paul Steinmann
 
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