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Matthias Peter spielt
«Ein nebulo bist du – Abschied eines Dieners» von Jens Sparschuh
Bild: Timon Furrer
zum Spielplan
Mi
6.5
20:00 Uhr
So
10.5
17:00 Uhr
Mo
11.5
20:00 Uhr
Mi
13.5
20:00 Uhr
Normalpreis CHF 30.00
Studierende, Auszubildende, Kulturlegi CHF 15.00
«Da ist er wieder, der gute Lampe. Gott sei's gedankt! Die einzige Leuchte in diesem stocktrüben Nest.»
Wie jeden Morgen sitzt Martin Lampe im Vorzimmer zur Schlafstube Immanuel Kants, um diesen pünktlich um fünf Uhr zu wecken, und hält Selbstgespräche.
Doch diesmal rechnet er ab mit diesem Provinzgelehrten, der nie über Königsberg hinausgekommen ist!
Denn er, Martin Lampe, soll abgeschafft werden. Zufällig hat er es erfahren. Beim Blick durch das Schlüsselloch. Ist das der Dank für dreissig Jahre treue Dienerschaft?
«Was dieser obskure Magister – Entschuldigung, Entschuldigung: natürlich Professor – von der Welt wusste, das wusste er lediglich von seinem Martin Lampe. Das ist nämlich die ganze Affaire. Sonst wusste der gar nichts.»
Mit der Verkörperung des Dieners Martin Lampe nimmt Matthias Peter selbstironisch Abschied von seinem «Dienst» an der Kellerbühne.
***
Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), absolvierte von 1973 bis 1978 ein Studium der Philosophie in Leningrad und arbeitete danach als Assistent an der Humboldt Universität in Berlin. Seit seiner Promotion im Jahre 1983 arbeitet er als freier Schriftsteller. Er veröffentlichte Features, Essays und Hörspiele, in denen er ein meisterhaftes Gespür für die Entdeckung tragischer Figuren im reichhaltigen Fundus der Geschichte bewiesen. Er hat nicht nur Immanuel Kants Diener Martin Lampe eine Stimme gegeben, sondern auch Nietzsches Schwester Elisabeth (Das Lamadrama) und Goethes Sekretär Eckermann (Der grosse Coup). Er hat es wie kein anderer verstanden, die existenziellen Konflikte dieser Vergessenen zu dramatisieren, die gewohnte eindimensionale historische Rezeption durch eine bisher unerhörte Stimme zu brechen und durch sie jene, die sich an der Seite der ganz Grossen ganz klein gefühlt haben müssen, erstmals zu Wort kommen zu lassen. Jens Sparschuh hat ausserdem eine ganze Reihe bemerkenswerter Romane geschrieben. In seinem Erstling «Der Zimmerspringbrunnen», einem burlesken Vertreterroman, hat er alle komischen und tragischen Aspekte der Ost-West-Spaltung aufgegriffen und ohne Larmoyanz durchgespielt und damit eine gekonnte Satire über den Erfolg abgeliefert. Für den Monolog des Dieners Martin Lampe – gesendet unter dem Titel «Ein nebulo bist du» – erhielt Jens Sparschuh 1990 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Die Kellerbühne St.Gallen bringt den Text 36 Jahre später zur Theateruraufführung.
3.5
Sonntag
Bea von Malchus
Säwentitu
Erzähltheater.
Bea von Malchus hat ein Buch über ihre Jugend geschrieben. Geschichten aus den 70ern, witzig und traurig, poetisch, politisch und albern wie Pubertät eben ist.
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